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  • Skipper Martin

5. Nachricht von Reini




Reini meldet sich mit den ersten Bildern aus Martinique und einem Blogeintrag.

Lies nun seine Nachricht:


Crewmitglied Reini - die Reise geht los! Schon vor Wochen habe ich mein Ticket von München über Paris nach Martinique gebucht. Es begann eine lange Zeit des Wartens, da Corona jeden Tag eine neue Überraschung parat hatte. Deutschland sperrte die Grenzen für Reisende. War es ein Fehler von München aus zu fliegen?


Es wurde gelockert, und ich trat am 24.04. um 02:50 Uhr Ortszeit mit Four Seasons Flughafentaxi die Fahrt zum Flughafen an. Es geht los! Neben all den Dingen, die ich für unser großes Abenteuer - die Atlantiküberquerung - und die Tage in Martinique brauche, habe ich noch jede Menge Dokumente mit: PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), eine eidesstattliche Erklärung gesund zu sein und keinen wissentlichen Kontakt zu Covid-19-Kranken gehabt zu haben, die offizielle Bestätigung von Martin ein unverzichtbares Mitglied der Crew zu sein, und eine Bestätigung der Unterkunftsbuchung. Hoffentlich reicht das, und ich habe keine Probleme bei der Einreise.


Ebbs in Tirol, 24APR0050UTC steige ich ins Flughafentaxi. Die deutschen Grenzbeamten an der Autobahn Kiefersfelden winken uns nach ein paar freundlichen Worten durch und es geht weiter zum Flughafen, wo keinerlei Probleme warten. Fast wie immer, nur kaum Reisende und alles mit Maske, versteht sich. Für den Boarding Pass wurde das erste mal mein PCR-Test verlangt, danach durch die üblichen Sicherheitskontrollen und warten auf den Flug.


Wir starten pünktlich 0515UTC und es geht nach Paris-Charles-de-Gaulle, wo ein fast 6-stündiger Aufenthalt auf den Anschlussflug auf mich wartet. Landung in Paris, Einreise mit Passkontrolle mit vorgelegtem PCR-Test. Das wars, ich bin in Frankreich. Es flutscht!


Der Weiterflug wieder mit Air France ist äußerst angenehm. Die große Boing ist fast leer, man kann ausgestreckt im Flieger liegen und der Service ist fantastisch. Im Flugzeug eine kurze Durchsage über die Quarantänebestimmungen: 7 Tagen Quarantäne, danach erneuter Test und Maske, Maske, Maske. Was wartet in Martinique auf mich? Kein Grund zur Sorge! Pass und PCR-Test vorlegen, sonst nichts. Kein warum und kein wie lange, und auch keine besonderen Erläuterungen über die 7-tägige Quarantäne. That's it.


Gepäck geholt, hinaus aus dem Flughafengebäude und ein Taxi zur Unterkunft genommen. Ein langer Tag geht zu Ende und nun bin ich hier.


Am nächsten Tag bin ich schon sehr zeitig aufgestanden; 6 Stunden Zeitverschiebung fordern ihren Tribut. Eine Tasse Kaffee und dann hinaus ins Paradies. Der erste Weg führt mich zum nur 200 Meter entfernten Strand und ich schaue in die Bucht von Saint Anne, wo hunderte Segelyachten vor Anker liegen.


Eine davon ist das Ziel unserer Begierde - die Plan-B. Welche ist es wohl? Dann ging's weiter in die kleine Stadt Saint Anne, ca. 20 Minuten Fußmarsch der Straße am Meer entlang, um ein paar Lebensmittel einzukaufen und einen ersten Eindruck zu bekommen. Zwei kleine Geschäfte bieten das Nötigste - Wasser, Brot, Bier, Wurst, Käse, Obst und eine gute Flasche Rum aus Martinique. Der Rucksack ist voll mit Leckereien. Offene Lokale konnte ich vormittags leider noch nicht finden - vielleicht zu früh. Aber ich habe, was ich brauche.



Bei einem zweiten Frühstück zu Hause genieße ich meine Terrasse, im Schatten zu liegen, lesen und dann früh ins Bett. So geht Quarantäne in der Karibik! C'est la vie!



Am nächsten Tag...

Die anfängliche Fragen, ob all die Unterlagen für eine erfolgreiche Einreise reichen - es hat gereicht. Ich sitze gerade auf meiner kleinen Terrasse und schaue auf die Palmen im Garten und genieße ein kleines Glas Rum zum Desinfizieren und warte, dass der leichte Regen aufhört. Ich erfreue mich mit dem Blick auf das Meer.


Ganz liebe Grüße aus Martinique sende ich euch,

Reini


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